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Alle Vorteile von GROGUARD auf einen Blick 1. UV-stabiles Polypropylen, wiederverwendbar
Die deutschen GROGUARD - Versionen Die Neuanlage eines Weinbergs ist eine große Investition und eine hohe Arbeitsbelastung für den Winzer. Zweck der GROGUARD-Rebschutzhüllen ist es, den Arbeitsaufwand für die Aufzucht in Grenzen zu halten, für schnelleres Wachstum der Jungreben zu sorgen und zugleich einen Schutz gegen Wildverbiß oder Herbizide zu bieten. GROGUARD-Rebschutzhüllen werden in Australien und Kalifornien seit rund einem Jahrzehnt eingesetzt. Wir konnten in Deutschland erstmals im Jahr 1999 gute Erfahrungen sammeln, die durch wissenschaftliche Auswertungen begleitet wurden. Die Erfolge dieser Tests haben uns dazu ermutigt, GROGUARD in einer speziell für den deutschen Weinbau und dessen angrenzende Gebiete optimierten Form ab der Pflanzsaison 2000 exklusiv anzubieten. Bereits im ersten Jahr war die Nachfrage überwältigend.
Die Vorteile des Reißverschlußsystems Der Hauptgrund für die Entscheidung zugunsten von GROGUARD ist das patentierte Reißverschlußsystem. Es erlaubt eine einfache Anbringung und eine vollkommen terminungebundene Entfernung der Hüllen zur Wiederverwendung. Dies macht GROGUARD-Rebschutzhüllen gegenüber anderen Produkten herausragend. Durch dieses Reißverschlußsystem eignet sich GROGUARD speziell auch für Nachpflanzreben, denn das umständliche und zeitraubende zweimalige Ablösen der Pflanzstabbindung am untersten Draht entfällt. Stäbe und Hüllen können fest mit dem Drahtrahmen verbunden bleiben. Ein großer Vorteil bei nachfolgender Vollernterlese!
Unter unseren deutschen Bodenbedingungen mit überwiegendem Hangweinbau kommt es häufig zu einem unterschiedlichen Wachstum in der Anlage. In der Regel wachsen Jungreben am Hangfuß schneller als am oberen Ende. Bei festen Pflanzröhren ist es unter diesen Bedingungen nur schwer möglich, den Zeitpunkt der Entfernung unter arbeitswirtschaftlichen Gesichtspunkten optimal zu gestalten. Eine jährliche Wiederverwendung ist daher bei rundum geschlossenen Systemen nicht immer gewährleistet. Wird der optimale Zeitpunkt der Entfernung verpasst, muss ein Jahr gewartet werden oder die Hülle sogar zerstört werden. Anders bei GROGUARD: Hier ist nicht nur die Entfernung der Hülle jederzeit individuell möglich und kann daher in einer ruhigeren" Zeit ausgeführt werden, auch das Handling der Hüllen ist optimal. Denn nach dem Öffnen (ohne Werkzeug) und Entfernen lassen sich die Hüllen nämlich genauso platzsparend auf einer Palette zwischenlagern wie sie ursprünglich angeliefert werden! Normalerweise ist ein Öffnen der Hüllen während der Wachstumsphase nicht erforderlich. Es ist jedoch denkbar, dass in bestimmten Situationen (problematisch kann starker Windenbesatz sein) das kurzfristige Öffnen und Schließen (auch teilweise!) ebenfalls vorteilhaft ist.
Das Verschließen der Hüllen: Für Kleinmengen oder Nachpflanzreben
Handverschließer (EZI-Zip-Tool) Hiermit lassen sich bis zu 600 Hüllen pro Stunde verschließen. Die beiden Seiten der Hüllen müssen lediglich parallel gehalten werden. Der Verschließer führt die Doppelnähte des Reißverschlusses selbständig zusammen und schließt ihn mit einem einzigen leichten Handgriff.
Verschließmaschine Die Maschine mit einem kleinen Elektromotor kann zwischen 1000 und 2000 Hüllen pro Stunde verschließen. Sie kann z.B. bei Großflächen (Flurbereinigungen) leihweise zur Verfügung gestellt werden.
Lieferbare Versionen Selbstverständlich können Sie bei uns in Europa nach Vorbestellung auch die australische Version der Pflanzhüllen bekommen. Sie wird mit dem Top-Clip am Draht befestigt. Dies setzt in der Anlage einen konstanten Drahtabstand zum Boden voraus, was sich jedoch meist nur in ebenen Standorten verwirklichen lässt. Bei dieser Variante kann auf einen Pflanzstab verzichtet werden, sofern die Hülle an der Rebe verbleibt, bis der Stamm kräftig genug ist. Version (Australien) zur Befestigung am Draht Lieferbar in 60 und 70 cm, Sondermaße auf Vorbestellung Erfahrungsgemäß kommt in Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Oberitalien häufiger unsere Standardversion" zur Anwendung, die unabhängig von der Höhe des untersten Drahtes ist. Da bei uns oft verschiedene Befestigungsstäbe verwendet werden (Bsp. Bambus, Wellstäbe, Torstahl, Akazie) ist man mit dieser Variante unabhängig. Nach der ersten Saison wird die Hülle entfernt und wiederverwendet. Der Stab verbleibt als Stütze an der Rebe. Die Länge der Hüllen sollte so gewählt werden, dass mindestens 5 cm Platz zum untersten Draht verbleiben. Standard-Version
Alle Hüllen in Standard-Ausführung haben am oberen Ende zwei zusätzliche Bohrungen. Damit ist eine problemlose Befestigung der Hüllen an dicken Pfählen möglich, wie sie beispielsweise an der Mosel (Pfahlerziehung) üblich ist. Auch können diese Bohrungen hilfsweise der Befestigung der Hüllen am üblichen Pflanzstab dienen, sofern der übliche Drahtrahmen ausnahmsweise im Pflanzjahr noch nicht erstellt wird. Verpackungseinheiten auf Einwegpaletten: Die Paletten (z.B. in VW-Bus passend) sind mit Stapler zu verladen und können mit dem Schmalspurschlepper in die Rebgasse eingefahren werden. Das Verschließen erfolgt zweckmäßigerweise erst an der Pflanze. Es ist kein unnötiges Volumen zu transportieren. Einsparung von Pflanzenschutzmaßnahmen,
daher indirekte Dies ist einer der überraschenden Vorteile von Pflanzhüllen. Nach zahlreichen bisher vorliegenden Studien, scheint sich auch in Europa zu bestätigen, dass weniger Pflanzenschutzmaßnahmen erforderlich sind, solange die Reben noch in den Hüllen stecken. Auf den ersten Blick ist dies überraschend, denn bei sachgerechter Anbringung der Hüllen, sind die Jungreben in den Hüllen immer feucht, selbst bei tagelanger trockener Witterung. Trotzdem kommt es in der Regel zu keinem Befall mit Oidium oder Peronospora, wobei auf Grund der speziellen Eigenschaften vor allem Peronospora die größere Gefahr darstellt. Zu beachten ist vor allem: Eine Primärinfektion vor dem Anbringen der Hüllen muss vermieden werden, da eine spätere Bekämpfung in den Hüllen schwierig wäre! Werden die Hüllen erst später nach dem Einzelstellen der Jungreben angebracht, ist daher zuvor unbedingt eine Pflanzenschutzmaßnahme durchzuführen! Das gilt insbesondere auch bei der Verwendung in Verbindung mit Kartonage- oder Topfreben! Sobald die ersten Jungreben aus den Hüllen herauswachsen, muss natürlich sofort mit den regelmäßigen Spritzungen begonnen werden, um eine indirekte Infektion von oben nach innen zu vermeiden. Da jedoch die witterungsbedingten Einflüsse auf die Reben in den Hüllen, insbesondere auch der Infektionsdruck von Nachbarparzellen nicht vorhersehbar sind, muss der Winzer sicherheitshalber die Reben in den Hüllen regelmäßig kontrollieren. In der Regel werden bei ordnungsgemäßer
Anwendung keine Spritzungen erforderlich sein. Dies hat den großen
Vorteil, dass das Befahren der Anlage zunächst unterbleiben kann.
Oft stellt dies nämlich bei ungünstigem Witterungsverlauf
im Frühjahr in den offengehaltenen Jungfeldern ein Problem dar.
Häufig werden Spuren in den wilden" Boden gefahren,
die wiederum in Hanglagen Ausgangspunkt für Erosionsschäden
sein können.
WICHTIG: Die richtige Anbringung von GROGUARD-Hüllen Die einzige Bedingung, die an die Winzer bei der Verwendung von GROGUARD-Hüllen gestellt wird, ist die richtige Befestigung im Boden: Und zwar müssen die Hüllen allseitig mindestens 3 cm, besser 5 cm im Boden stecken. Auf leichten Böden können sie in der Regel bei der Anbringung nach der Pflanzung leicht in den Boden gedrückt werden, auf schwereren Böden ist ein maschinelles Beipflügen oder ein Beihäufeln mit der Hacke erforderlich. Nur Hüllen, die allseits im Boden stecken, können die gewünschte Wirkung entfalten. Ist ein starker Luftzutritt von unten möglich, kommt es zu einem Kamineffekt mit hohen Durchzugsströmungen. Die Blätter werden durch den Luftzug ständig abgetrocknet und das benötigte feuchtwarme Gewächshausklima" mit stehender Luft kann in den Hüllen nicht entstehen. Zudem können Pilzsporen angesaugt" werden. In richtig angebrachten Hüllen sind die Reben ständig feucht! Dies erklärt, dass gerade an Trockenstandorten die besten Wachstumseffekte mit den Hüllen zu erzielen sind. Umgekehrt darf man von Pflanzhüllen, die auf staunassen Böden an Problemstandorten angebracht werden, keine Wunder erwarten. Sie sind nicht dazu geeignet, wasserbedingte Bodenprobleme zu lösen. Die Bodenbeschaffenheit ist auch bei Pflanzhüllenverwendung der begrenzende Wachstumsfaktor! Nur bei falscher (unten offener Anbringung) können in extremen Einzelfällen Verbrennungen der Blätter auftreten. Solche Fälle sind insbesondere nach starken Gewittern in Hanglagen möglich, wenn schlagartig das untere Ende der Hüllen durch Erosion freigespült wird. Dabei werden die weichen Blätter plötzlich Stressbedingungen ausgesetzt. In diesen Fällen sollten die Hüllen möglichst schnell wieder beigefüllt werden, um Schocks mit Verbrennungen an den Blatträndern zu vermeiden. Bei richtiger Anbringung verhindern die Hüllen Verbrennungen und sind deshalb auch besonders geeignet, um empfindliche Kartonagereben sofort nach der Pflanzung vor Sonnenschäden zu schützen.
Entfernung der Hüllen, Zeitpunkt Das Entfernen der Hüllen sollte frühestens erfolgen, wenn wenigstens drei völlig ausgebildete Blätter oberhalb der Hüllen vorhanden sind, damit eine ausreichende Abhärtung der Reben gewährleistet ist. Dies ist in der Regel im Spätsommer der Fall. Beim Entfernen sollte der Boden trocken sein, um ein Verschmieren der Reißverschlußnaht mit Erde zu vermeiden. Bleiben die Hüllen aus Gründen des Fraßschutzes über Winter noch an den Reben, so wird die Lebensdauer entsprechend der längeren UV-Einwirkung herabgesetzt. Zu erwarten ist jedoch auch unter diesen Bedingungen eine Lebensdauer von mindestens 4 Jahren, sodaß eine hohe Wirtschaftlichkeit erreicht wird. Zu beachten ist beim Belassen der Hüllen über Winter eine eventuelle Botrytisgefahr durch die abgefallenen Blätter. Gegebenenfalls sollten die Hüllen kurz angehoben werden, um die Blattreste zu entfernen. Das Entfernen der Hüllen im Frühjahr ist im Gegensatz zu geschlossenen Röhren auch nach dem Austrieb der Augen noch terminungebunden möglich. Beim Entfernen der GROGUARD-Hüllen macht sich der Reißverschluß besonders günstig bemerkbar: Bei Nachpflanzreben können sie noch schnell mit einem Handgriff entfernt werden, wenn der Vollernter bereits am Weinberg steht! Die abgelösten Hüllen werden aufgeklappt und zweckmäßigerweise direkt auf den Paletten wieder abgelegt. Sie haben dann wieder den gleichen minimalen Platzbedarf wie bei der Lieferung.
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